Satzung des Kirwavereins Ammersricht KirwAri e. V.


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Kirwaverein Ammersricht führt den Namen KirwAri. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt der Verein den Namenszusatz e. V.. 
Der Verein hat seinen Sitz im Amberger Stadtteil Ammersricht-Wagrain.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Vereinszweck

Zweck des Vereins ist die Förderung des Brauchtums und der Kultur im Stadtteil Ammersricht-Wagrain. 
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Organisation einer Kirwa.

 

§ 3 Mitglieder

Mitglied kann jede natürliche Person ab dem 14. vollendeten Lebensjahr und jede juristische Person werden.
Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Ausschluss ist zulässig, wenn das Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen und das Ansehen des Vereins verletzt oder bei Vorliegen besonderer persönlicher Verfehlungen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung der Aufnahme und gegen den Ausschluss kann Widerspruch zur nächsten Mitgliederversammlung eingelegt werden.
Ein Mitglied hat nach Beendigung der Mitgliedschaft keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen oder Anteilen daraus.

 

§ 4 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern wird ein Jahresbeitrag erhoben, dessen Höhe die Mitgliederversammlung festsetzt. Die Erhebung erfolgt per Bankeinzug.

 

§ 5 Organe

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 6 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, den zwei stellvertretenden Vorsitzenden, zwei Schatzmeistern, dem Schriftführer, dem Pressesprecher und bis zu zwölf Beisitzern sowie dem aktuellen Oberkirwapaar.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Die Wiederwahl ist grundsätzlich zulässig. Ferner bestimmt die Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren.

 

§ 7 Zuständigkeit des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die nicht durch die Satzung anderen Vereinsorganen vorbehalten sind. Hierzu zählen insbesondere die Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnung, Einberufung der Mitgliederversammlung, Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, Verwaltung des Vereinsvermögens, Erstellung des Jahres- und Kassenberichts und Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern.
Der Vorsitzende sowie dessen zwei Stellvertreter sind jeweils einzeln Vorstand im Sinne des § 26 BGB und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Rechtsgeschäfte mit einem Betrag über 500,00 Euro sind für den Verein nur verbindlich, wenn der Vorstand zugestimmt hat.
Zu Beginn einer Wahlperiode kann sich der Vorstand eine Geschäftsordnung geben.

 

§ 8 Kassenführung

Die Schatzmeister haben über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Zahlungen dürfen nur aufgrund von Auszahlungsanordnungen des Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung des stellvertretenden Vorsitzenden sowie durch Beschluss des Vorstands geleistet werden.
Die Jahresrechnung ist von zwei Kassenprüfern zu überprüfen. Das Prüfungsergebnis wird der Mitgliederversammlung zur Genehmigung und Entlastung des Vorstands vorgelegt.

 

§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
Entgegennahme der Berichte des Vorstands,
Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrags,
Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer,
Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins,
Beschlussfassung über den Widerspruch gegen einen Beschluss des Vorstands über einen abgelehnten Aufnahmeantrag und über einen Ausschluss.

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich mindestens einmal statt. Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt wird. Wird dem Verlangen nicht entsprochen, so besteht ein Selbstversammlungsrecht der Mitgliederversammlung.
Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Einladung einberufen. Dabei ist die vorgesehene Tagesordnung mitzuteilen.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Versammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

 

§ 10 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung, Wahlen

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Aussprache einem Wahlausschuss übertragen werden.
In der Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied stimmberechtigt. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung. Sie ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Vereinsmitglieder beschlussfähig.
Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. 
Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Versammlungsleiter festgesetzt. Die Abstimmung muss jedoch geheim durchgeführt werden, wenn ein Fünftel der erschienenen Mitglieder dies verlangt.
Wahlen finden grundsätzlich geheim statt. Bei der Wahl des Schriftführers, der Schatzmeister, des Pressesprechers und der Beisitzer kann falls kein Mitglied widerspricht per Handzeichen gewählt werden.
Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Versammlung, die Zahl der erschienen Mitglieder, die Person des Versammlungsleiters, die Tagesordnung, die Beschlüsse, die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung enthalten.

 

§11 Auflösung, Satzungsänderung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Die Änderung der Satzung bedarf einer Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

§ 12 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 03.11.2002 in Kraft.

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